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Prerow
- Ein Urlaubstraum
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Ich weiß
noch ganz genau, wie ich mich gefreut habe, als Martin mir zum
Geburtstag einen Gutschein für einen Urlaub in Prerow geschenkt
hat. Prerow - sofort wurden Erinnerungen an meine Kindheit wach.
Immer in den Sommerferien war ich mit meinen Eltern auf den Darß
gefahren. Ob sich dort wohl viel verändert hat? Ich war jedenfalls
sehr gespannt.
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Endlich war es soweit, die
Koffer gepackt und wir im Auto unterwegs zu Deutschlands schönster
Halbinsel.
Schon auf der Autobahn machten Schilder auf die Region
Fischland - Darß - Zingst aufmerksam und meine Vorfreude wuchs
noch mehr.
Wir kamen unserem Ziel immer näher: Wustrow, Ahrenshoop, Born, Wieck - endlich Prerow. |
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Martin hatte aus dem großen Angebot an
Unterkunftsmöglichkeiten (Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und
-häuser, Privatquartiere und Campingplätze) auch für uns das
Passende gefunden.
Nach der freundlichen Begrüßung begaben wir
uns sofort, ohne auch nur die Koffer auszupacken, auf Erkundungstour.
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Unser erster Weg brachte uns
natürlich an den Strand. Man sagt, er soll zu den schönsten der ganzen Welt
zählen.
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Und wer einmal hier war, kann das bestätigen: 5 km lang,
bis zu 100 m breit, schneeweißer Sand und glasklares Wasser. |
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Textil-,
FKK-, Sport- und Hundestrand bieten für jeden ein individuelles
Stranderlebnis.
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Wer´s
etwas ruhiger und romantischer mag, für den ist der Weststrand mit
seiner raueren Küste und den Windflüchtern genau das Richtige.
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Ein
Ausflug an den wildromantischen Weststrand war fest in unserem
Urlaubsprogramm geplant. |
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Nach einer Kaffeepause in
einem kleinen und gemütlichen Restaurant ging´s weiter am Strand
entlang bis zur Seebrücke. |
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Wenn man die ganzen 395 m auf ihr zurückgelegt hat, wird man mit
einem traumhaften Blick über die gesamte Prerowbucht belohnt.
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Vorbei an kleinen Läden und Bistros kamen wir wieder zurück in den Ort, der durch die Rohrdachhäuser,
die bunten Darßer Türen, die vielen Bäume und Grünflächen
seinen unverwechselbaren Charakter erhält. |
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Zum Abendessen ließen wir uns in
einem der maritimen Restaurants verwöhnen.
Vorher machten wir allerdings noch
einen Abstecher auf die Hohe Düne. Der Aussichtsturm verlängert
deren 13 m Höhe noch einmal um ein gutes Stück und bietet eine
bezaubernde Aussicht über den Bodden mit seinen Wiesen- und
Schilfflächen auf der einen und der Ostsee auf der anderen Seite.
Bei schönem Wetter kann man von
hier aus sogar Hiddensee und Barth sehen.
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Nach dem Abendessen fielen wir erschöpft in
unsere Kojen und planten die nächsten Tage.
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Also der Tag am Weststrand muss unbedingt sein; von da aus einen Abstecher zum alten Leuchtturm vom Darßer
Ort und vielleicht finden wir ja einen Bernstein...
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Bleibt bloß noch die Frage,
ob wir den Darßwald zu Fuß, mit dem Rad, der Pferdekutsche oder
der kleinen Darßbahn durchqueren. |

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Eine Boddenrundfahrt machen,
das ist Martin´s Wunsch. Hoffentlich werde ich nicht seekrank.
Aber seitdem er mir erzählt hat, dass man mit ganz großem Glück einen
Seehund sehen kann, bin ich ebenfalls Feuer und
Flamme.
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Im Herbst werden sogar extra
Kranichtouren angeboten, weil die Vögel des Glücks dann
hier rasten und sich für den Weiterflug stärken, um dann
gemeinsam in Richtung Süden zu fliegen.

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Eine Boddenrundfahrt kann
man gut mit einem Besuch der Seemannskirche verbinden.
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Mit ihren in mühseliger Handarbeit
gefertigten Holzschiffen und den uralten Kapitänsgräbern, ist sie
Zeuge längst vergangener Zeiten, als Prerow noch ein Seefahrer-
und Fischerdorf war. |
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Vor einem Regentag haben wir
keine Angst. Im Darß-Museum gibt es sicherlich viele interessante
Dinge zu entdecken. Als Geheimtipp von unserer Vermieterin wurde uns
ein kleines Bernsteinstübchen ganz in der Nähe des Museums empfohlen.
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Morgen Abend jedenfalls sind Shantys angesagt und
wir besuchen ein Konzert des Heimatchores
"De Prerow Stromer"

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Und plötzlich war es wieder
so wie früher. Ich lag in meinem kuscheligen Bett und konnte vor
lauter Ungeduld nicht einschlafen - vor lauter Ungeduld auf den
nächsten Urlaubstag in Prerow.
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